Mit dem neuen Objektiv wird alles besser....

Die ersten Testbilder sind im Kasten und schnell wird klar:

Da ist noch viel Verbesserungspotential vorhanden. Woran liegt es nur dass die Bilder nicht so sind wie geplant? Natürlich! Das Objektiv ist schuld, ist ja klar.

 

Also Tante Google bemühen und gucken was es denn schönes zu kaufen gibt. Man erinnere sich: ich liebe Pläne, Listen und methodisches Vorgehen. Was soll das Ding können? Für was soll es besonders geeignet sein?

Eine Auswahl war schnell getroffen, aber Welches sollte es denn schlussendlich sein?

 

Zum Glück gibt es so nette Youtuber die sich die Mühe machen die Dinger zu testen und zu kommentieren. Daraus ergaben sich dann zwei Erkenntnisse:

 

1. Ich will wirklich ganz unbedingt das Canon EF

70-200mm f/4L IS USM oder noch lieber EF 70-200mm f/2.8L IS II USM

2. Ich kann mir weder das Eine noch das Andere leisten

 

Also auf ein Neues. Geworden ist es schlussendlich das Canon

EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM. Auch nicht schlecht wenn man den Youtuber glauben möchte. Voller Vorfreude habe ich mir meinen Schatz und mein Pferd geschnappt und ab ging es in den Wald. Mittagsonne? Egal… hab ja das super tolle neue Objektiv, das kann das. Schatzi also ans Pferd gehängt und munter Anweisungen gerufen. Dass wiederum hat Pferdi als Aufforderung gesehen zu Mama zu rennen. Dass da noch ein hilflos am Strick ziehender Mann war, wurde vom Pony gekonnt ignoriert. Die selbsternannte Fotografin, also ich, schaffte es dann doch noch Pferd und Schatzi so zu platzieren wie von mir gewollt. Dies aber erst nachdem mein geliebtes Ross die Location fressen wollte, sich fast hingelegt hatte und Schatzi mir die Freundschaft kündigen wollte. Das muntere Knipsen konnte beginnen. Gefühlte 400 Bilder später hatten dann wir alle drei genug und es ging zurück zum Stall. 1x mehr wurde ich mir bewusst was für liebe und geduldige Schätze ich da an meiner Seite hatte. Schnell also ab nach Hause und Bilder auf den PC rüber geladen.

 

Da mussten jetzt ja mega hammer coole Bilder dabei sein. Jedes Einzelne eine künstlerische Offenbarung, eigentlich sollte ich eine eigene Ausstellung erhalten. Davon war ich solange überzeugt bis ich die Bilder gesehen habe. Unscharf, falscher Ausschnitt, Nase ausgebrannt, Modell guckt genervt, Modell guckt noch genervter, Modell frisst Location, Modell läuft davon, Modell hat die Ohren abgeschnitten…. Usw. usw. Mit viel guten Willen waren dann 4 Bilder ganz vorzeigbar. Komisch.. Sollte es am Ende doch an mir und nicht an der Kamera oder dem Objektiv gelegen haben? Ziemlich ernüchtert, aber trotzdem stolz auf den ersten Versuch, werde ich in den nächsten Tagen dieses Shooting wiederholen. Dieses Mal aber unter Berücksichtigung der Tageszeit bzw.

Lichtverhältnisse, mit einem Helfer der sich mit dickköpfigen Kaltblütern auskennt und mit mehr Geduld meinerseits.

Das Objektiv ist besser als das Kit-Teil, keine Frage. Aber ich befürchte auch mit dem High End Teil EF 70-200mm f/2.8L IS II USM wären die Bilder nicht besser geworden. Mittagsonne ist wirklich zu grell, manuelle Einstellung ist wirklich nicht ohne, ich bin wirklich keine Meisterfotografin. Aber mit Herz und Freude dabei.

 

Bilder: So sollte es nicht aussehen...

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