Fotoshooting - eine aufregende Sache


Ein Shooting ist für Tier und Mensch eine tolle, aber auch aufregende Sache. Es soll allen Beteiligten viel Spass bereiten und ist eine bleibende Erinnerung an einen schönen Tag mit seinem Tier. Damit dies gelingt, möchte ich dir gerne ein paar Tipps mitgeben:

 

Vorbereitung:

 

3-4 Tage vorher

Überlege dir bitte welche Art von Bildern du gerne hättest. Es macht keinen Sinn an einem Shooting Paarbilder, Reitbilder, Freilaufbilder, Portrait, Ganzkörper, schwarzer Hintergrund usw. usw. zu vereinen. Natürlich hätte man am liebsten alles auf einmal, das führ aber zu Stress bei Tier und Mensch. Beschränke dich auf 2- max. 3 Arten und/oder Locations. Ich berate dich gerne bei der Auswahl.

 

1 Tag vorher

Wenn es das Wetter zulässt, bade oder dusche dein Tier und wenn du gerne gewelltes Langhaar beim Pferd hättest, flechte über Nacht ein. Putze die Ausrüstung damit diese toll aussieht.

Überlege dir was du anziehen und wie du dich evtl. schminken magst. Bedenke, dass zu starke Muster vom Motiv ablenken könnten und vermeide, wenn möglich, rein weisse oder schwarze Kleidung. Denke auch an Wechselkleidung, man weiss nie was passiert und auch die besten Photoshop-Künste sind bei einem riesigen Kaffeefleck quer über die helle Bluse überfordert J Die Farben sollten zum Tier und dessen Ausrüstung passen. Auch solltest du dir überlegen welchen Stil die Bilder haben sollten und dich entsprechend Kleiden. Romantisch? Frech? Sportlich? Oder sogar wie im Märchen? Auch hier berate ich dich gerne.

 

Am Tag des Shootings

Nimm dir Zeit! Ganz wichtig ist es, mit Ruhe und Gelassenheit in den Tag zu starten. Putze dein Tier, lege dabei besonderes Augenmerk auf die Augen und Nase/Nüstern. Fette bitte die Hufe beim Pferd nicht ein, da kleben sonst unschöne Sand und Erdklumpen dran. Gehe kurz vor dem Shooting nochmals mit einem feinen Tuch (Microfaser o.Ä.) über das Fell, das gibt einen tollen Glanz.

 

 

Was es sonst noch zu beachten gibt

Insbesondere Pferde, aber teilweise auch Hunde, können nervös auf die Kamera reagieren. Das ist normal und völlig ok. Das erste Gebot heisst «Tier und Mensch haben Spass». Das heisst, dass dein Tier den Takt angeben wird. Wenn du merkst, dass dein Spatz unsicher oder hibbelig wird, sag mir bitte Bescheid. Du kennst dein Tier am besten und ich bin darauf angewiesen, dass du mich darauf aufmerksam machst, wenn wir eine Pause machen sollten.  Bedenke, dass dein Tier nicht weiss warum es jetzt plötzlich stillstehen soll oder die Ohren spitzen muss und in der Regel nach ein paar Einstellungen ungeduldig wird. Dann heisst es nicht nervös werden, das ist normal.

Mach dir Gedanken über mögliche Locations. Ein ruhiger Hintergrund ist immer gut, z.B. am Waldrand oder Felder. Ungeeignet sind Häuser, Zäune, Autos usw. Bei Freilaufbilder mit Pferden eignet sich eine Weide gut. Auch hier gilt, je weniger Zaunreihen, desto besser. Wenn du ein besonders schönes Feld im Auge hast, kläre bitte vorgängig ob wir dieses für die Bilder betreten dürfen.

 

Ausrüstung

Helfer :-) Der wichtigste «Ausrüstungsgegenstand» überhaupt. Es wäre toll, wenn noch jemand dabei wäre der hilft das Tier zu animieren oder auch dich zu beruhigen. Es ist schwierig gut auszusehen und gleichzeitig das Tier zu platzieren.

Gtränk: Im Sommer kann es heiss werden, da tut es gut ab und zu einen Schluck Wasser zu trinken.

Pferde: Gerte, weiches Tuch zur Reinigung der Augen/Nüstern, Leckerli, Mückenspray im Sommer

Hunde: Leckerli, weiches Tuch zur Reinigung der Augen

 

Zu guter Letzt

Verlange von deinem Tier beim Shooting nichts was es im normalen Leben noch nicht kann. Wenn es z.B. dein Pferd nicht gewohnt ist am Strick in den Wald zu gehen, warum sollte es das dann am Shooting-Tag plötzlich können? Übe Dinge wie stehen bleiben an der Hand oder Rückwärtsrichten am besten vorher. Mache dein Tier mit der Location vertraut und übe das «Posieren». So merkst du schnell was dein Spatz mag und was nicht. Auch hier berate ich dich natürlich sehr gerne.

 

Und jetzt wünsche ich viel Spass beim Shooting!